Prinzip Gegenstrom-Wärmetauscher

Der Abluft-Ventilator (1) zieht warme Abluft (ABL) durch den Wärmetauscher, durch den im Gegenstrom zeitgleich

der Zuluft-Ventilator (2) frische, kalte Außenluft (AUL) zieht.

Beide Volumenströme werden jeweils vor Eintritt in den Wärmetauscher durch Filter (4) und (5) gereinigt.

 

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besteht aus einem Bündel aus rechteckigen Kanälen durch die abwechselnd kalte (AUL) und warme (ABL) als Teilströme im Gegenstrom aneinander vorbeigeführt werden.

Bei diesem Vorbeiführen wird Wärme-Energie übertragen.

Durch diese Kanalführung sind die Teilströme physikalisch von einander getrennt.

Dardurch kommt es zu keiner stofflichen Durchmischung der Teilströme, noch werden untereinander Gerüche übertragen.

Die Zuluft (ZUL) kommt als frische Luft von Außen. Sie ist aber nicht mehr kalt (0°C), sondern nun vorgewärmt (+18°C).

Die Raumheizung muß dann die Raumluft von 18° C auf 20°C aufheizen.

Hieraus resultiert die Energieeinsparung, weil die bei konventioneller Lüftung (über Fenster) die dann kalt einströmende Aussenluft (0°) die Raumluft deutlich mehr abkühlt. Diese Mehrbetrag an Abkühlung der Raumluft muß die Heizungsanlage nach jedem Lüften erneut  ausgleichen.

 

Wärmerückgewinn:

der Abluft wird themische Energie entzogen, die anteilig an die Zuluft übergeben wird.

Wie hoch der Anteil an aufgenommener Wärmestrom ist,

hängt von Bauart des Wärmetauschers, Größe der wirksamen Wärmeübertragungsfläche, sowie dem Material der Übertagungsfläche ab.